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Die Geschichte der Schmuckherstellung in Amerika, Teil Eins

The History of Jewelry Making in America, Part One

Schmuck war schon immer ein fester Bestandteil der menschlichen Kultur. Betrachtet man die verschiedenen Kulturen im Laufe der Geschichte, so spielte Schmuck vielfältige Rollen in der Modeentwicklung. Als die Europäer im frühen 16. Jahrhundert Amerika kolonisierten, brachten sie ihre Schmuckherstellungsmethoden mit. Weitgehend – und auch heute noch – herrschte im Westen die Ansicht vor, dass die Art des getragenen Schmucks ein Indikator für die sozioökonomische Stellung war. Ganz einfach: Kim Kardashian im späten 16. Jahrhundert hätte höchstwahrscheinlich ein kunstvolles Schmuckstück aus massivem Gold getragen, das mit kostbaren Diamanten besetzt war.

Die Kolonialzeit hatte jedoch eine andere Auffassung vom Wert von Schmuck als der heutige amerikanische Mainstream-Markt. Zwar waren Gold- und Silberstücke, die mit Halbedel- und Edelsteinen verschmolzen waren, aufgrund ihres materiellen Wertes beliebt, doch gab es auch eine ganz andere Schmuckkategorie namens „Modeschmuck“, der allein wegen seiner Ästhetik populär war. Das Tragen von Schmuck hatte zudem eine religiöse Bedeutung. Noch heute dienen goldene und silberne Kreuze Gläubigen als Erinnerung an ihre Hingabe zum Glauben. Wahrscheinlich noch wichtiger war, dass das Material, aus dem der religiöse Anhänger gefertigt war, Ausdruck der Verbundenheit mit Gott war.

Doch es ging nicht nur um Prunk und Glamour. Schmuckherstellung hatte auch eine praktische Komponente. Als die Spanier nach Amerika kamen, brachten sie ihre Metallverarbeitungstradition mit. Gebrauchsgegenstände wie Gürtel- und Schuhschnallen wurden neben goldenen Ohrringen und Halsketten verkauft, da diese für den Alltag unerlässlich waren.

Die indigenen Völker Nordamerikas sind vor allem für ihre Verwendung von Perlen in ihren Schmuckstücken bekannt. Jeder Stamm entwickelte seine eigenen Methoden zur Schmuckherstellung, basierend auf den verfügbaren Materialien. Ihre Designs waren im Allgemeinen sehr vielseitig und bestanden oft aus Knochenresten, Holz, gemahlenen Korallen und Kupfer. Auch die Handwerkskunst war unvergleichlich; in vielen Fällen wurde jedes Stück aus Tausenden von kunstvoll aufgefädelten Perlen gefertigt. Die Schmuckherstellung wurde zu einer Art Währung und diente als Sicherheit im Handel mit den immer weiter vordringenden europäischen Kolonisatoren.

Obwohl wir den traditionellen Methoden treu geblieben sind, stehen der heutigen Schmuckherstellung deutlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Unsere Entwicklung reichte vom Goldschmelzen über die industrielle Fertigung bis hin zu modernen Techniken wie dem 3D-Druck. Der Stil spielt nach wie vor eine wichtige Rolle – diese Bedeutung in der Geschichte des Schmucks wird wohl auch in Zukunft bestehen bleiben –, doch unsere Wahrnehmung der Welt hat sich in den letzten vier Jahrhunderten stark verändert.

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